Punktgewinn gegen Ottendorf
Vergangenen Samstag wollte unsere Zweete gegen die Zweitvertretung des FV Ottendorf-Okrilla die Trendwende schaffen und endlich wieder punkten. Der Fokus lag hierbei vorallem darauf, die wackelige Defensive zu stabilisieren, da diese häufig der Knackpunkt war. Dies wurde gut umgesetzt. Hinten stand man sicher, nach vorne hatte man zwar einige Gelegenheiten, die nötige Kaltschnäuzigkeit fehlte jedoch beiden Mannschaften an diesem kalten Samstagmittag. Auffällig war, dass man aktiv etwas nachlies und die ambitionierten Gäste so wieder etwas in das Spiel hineinholte, was in der letzten Viertelstunde vor der Halbzeit zu einigen Gelegenheiten der Gäste führte. Nach der Pause folgte das, was für den neutralen Fan zwar toll anzusehen, für die Trainer allerdings ein Albtraum ist. Zwar kamen unsere Jungs wieder besser aus der warmen Kabine, man kombinierte sich ein paar Mal durch die gegnerischen Reihen, scheiterte jedoch immer am gegnerischen Keeper. Mit zunehmender Spielzeit nahm das Spiel jedoch chaotische Züge an. Diese Entwicklung kam den Grün-Weißen entgegen, die folglich das Spielgeschehen an sich reißen konnten und viel Druck ausübten. Jetzt hieß es leiden für unser Team, man stemmte sich gegen den drohenden Gegentreffer und gelangte mit viel Kampf in die finale Schlussphase, wo nach einer Ecke und viel Gewühl eine Schlüsselszene entstand, wo die Gäste den Ball zwar wahrscheinlich knapp über die Linie drückten, der Unparteiische den Treffer allerdings nicht gab. So stand nach einer hektischen Schlussphase, in der auch wir noch einige Konter hätte besser ausspielen können, unter dem Strich allerdings ein 0:0 stand. Gerade defensiv war eine Leistungssteigerung zu sehen, was den Punkt und das nötige, erkämpfte Glück resultieren lassen.
Zum letzten Punktspiel vor der langen Winterpause gastiert unsere Zweitvertretung nun am Sonntag, dem 02.11.2025 um 13:00 Uhr in Königsbrück.
Erneuter Rückschlag für Zweete
Vergangenen Samstag stand für unsere Zweete das Heimspiel gegen die SG Nebelschütz an. Beide Mannschaften erwischten einen ziemlich guten Saisonstart und wollten dementsprechend mit einem Sieg den Anschluss zur Spitzengruppe halten. Abgesehen von einer Schrecksekunde kurz nach Beginn, bei der ein scheinbar ungefährlicher Rückpass plötzlich den eigenen Pfosten bugsierte, startete die Elf aus dem Rödertal sehr gut in die Partie. Die Spielinitiative war schnell auf Seiten der Heimelf, man führte viele Duelle sehr energisch und erspielte sich einige große Chancen. Längst hatte man mit 2:0 oder 3:0 führen können, bis die Gäste plötzlich einen Konter setzten und es auf einmal 0:1 stand (24.). Unbeeindruckt davon spielte man weiter nach vorn und erarbeitete sich weitere Chancen, wo allerdings häufig die letzte Konsequenz fehlte und der Ball einfach nicht ins Gehäuse der Gäste wollte. Es kam, wie es kommen musste: In Minute 42 erneut ein langer Ball, erneut war ein Stürmer der Gäste frei durch und erneut lag der Ball in unserem Netz. So stand es 0:2, wobei man sogar bis zur Pause noch ein paar Chancen hatte, den Anschluss zu erzielen. Nach der Pause wirkte die Mannschaft oft verkopft, auch der Zug nach vorne fehlte, man kam nicht mehr so häufig vor das Tor. In der 59. Minute war man nach einer Ecke weit aufgerückt, als Nebelschütz einmal mehr umschaltete und aus 25 Metern traumhaft abschloss. Es schien, als gelinge bei den Gästen, die bis zu dem Zeitpunkt aus wenig sehr viel machten, nahezu alles, während unsere Jungs trotz des unbestreitbaren Willens kein Glück im Abschluss hatten und so im Endeffekt der Effizienz geschuldet mit 0:3 unterlagen, was, obwohl es nach dem letzten Treffer Chancen auf beiden Seiten gab und man weiterhin nicht aufsteckte, gerade aufgrund der ersten Halbzeit mindestens ein Tor zu hoch war.
Die Punkte sind dennoch weg, allerdings hat man, angesichts der Pokalpause nun zwei Wochen bis zum nächsten Spiel Zeit, an den richtigen Stellschrauben zu drehen, um dann drei Punkte in Arnsdorf in Angriff zu nehmen. (Bericht: Paul Hensel)
Derbysieg beim Kirmesspiel in Bretnig
Am Samstag startete unsere Zweete das große Derbywochenende, wobei man beim Nachbarn aus Bretnig gastierte. Nach zuletzt zwei spielerisch sehr durchwachsenen Spielen waren die Zeichen klar auf Wiedergutmachung gestellt, zudem zog man in den letzten Spielen gegen die Zweitvertretung des FSV immer den Kürzeren. Hochmotiviert erwischte man so einen Traumstart, als Willi der heimischen Abwehr enteilte und früh zum 0:1 einschob- der Start nach Maß (4.). Folglich war es ein Spiel, in dem Bretnig musste und unsere Männer gut dagegen hielten. Besonders auffällig war der Derbycharakter unseres Teams, welcher einwandfrei angenommen wurde, man war giftig in den Zweikämpfen und zeigte sich als geschlossenes Team. Bretnig fiel gegen unsere kompakte Defensive in der ersten halben Stunde nicht viel ein und vorn konnte man Nadelstiche vor allem über Willis und Simons Tempo setzen. Umso bitterer war es dann, dass man die Gastgeber nach einem Abspielfehler im Spielaufbau einlud, was in einem platzierten Schuss von der 16er Kante zum 1:1 resultierte (37.). Das war dann auch gleichzeitig der Halbzeitstand. Nach der Pause meinte es der Fußballgott dann ebenfalls nicht gut mit uns: Ein Klärungsversuch in unserem Strafraum wird mit beiden Händen, ungeandet, von einem Bretniger geblockt und fällt einem weiteren Spieler des FSV in unserem Strafraum vor die Füße, der dann nur noch einschieben musste (56.). Während Fans und Spieler des gut besuchten Stadion an der Klinke feierten, mussten wir die Widerstände annehmen - und das taten wir! Unbeeindruckt arbeitete der Sportclub am Ausgleich, welcher dann auch gelingen sollte: Paul spielte Simon einen Ball in die Tiefe, welcher sich am rechten Strafraum gut durchsetzte und in die Mitte gab, wo Max erst noch am heimischen Hüter scheiterte, Simon selbst jedoch abstauben und sich so für seinen starken Auftritt belohnen konnte (68.). Jetzt fiel das Momentum entgültig auf die Gagscher Seite zuräck. Wieder 12 Minuten nach dem letzten Treffer sollte Willi sich endgültig zum Derbyhelden krönen. Nach einem Doppelpass lief er frei auf das Bretniger Tor zu und behielt mit einem strammen Schuss wie so oft die Nerven. Der FSV versuchte jetzt nochmal alles, Gage verteidigte jedoch leidenschaftlich und geschlossen alles weg und konnte so den unterm Strich verdienten Dreier und somit die Stadtmeisterschaft feiern. Der Teamgeist, der Kampf, die Moral und die nötige Kaltschnäuzigkeit führten uns letztendlich zum Ziel und konnten fehlende fußballerische Elemente im Vergleich zu den zwei vergangenen Spielen kaschieren. Tabellarisch meldet man sich durch den Sieg vorerst oben zurück, nach sechs Spielen stehen wir mit 10 Punkten auf einem guten 3. Platz.
Kommenden Samstag empfängt man den Neuling SG Nebelschütz im heimischen Rödertal-Stadion, Anpfiff ist um 12:30 Uhr.
Glücklicher Punkt gegen Liegau
Am vergangenen Samstag stand für unsere Zweete Wiedergutmachung nach der Klatsche in Kleinhähnchen auf dem Plan. Zu Gast war der Angstgegner aus Liegau, der SV Liegau-Augustusbad. Obwohl unser Team nicht allzu schlecht reinstartete und sich bemühte, musste man früh den nächsten Rückschlag hinnehmen: Die Gäste eroberten den Ball gegen unser aufgerücktes Team, schalteten über die rechte Seite schnell um und vollendeten nach einer guten Hereingabe (6.). Das erwies sich als Wirkungstreffer für die Kicker aus dem Rödertal. Man merkte die Verunsicherung, viele Ungenauigkeiten, viele Abstimmungsfehler und wenig Selbstbewusstsein waren die Folge. Lediglich Dani gelang es durch eine starke Einzelaktion Torgefahr auszustrahlen. So stand er alleine vor dem Gästehüter, ein Platzfehler verhinderte jedoch einen sauberen Abschluss und somit den Ausgleich. Mit einer Portion Glück stand es so zur Halbzeit nur 0:1, was die Chance auf den Ausgleich am Leben hielt. Allerdings zeichnete sich auch in Halbzeit zwei ein ähnliches Bild ab. Zu verkopft und zu ungenau waren viele Aktionen, leichte Ballverluste ermöglichten nicht nur keine eigenen Angriffe, sondern eröffnete Liegau auch immer wieder große Chancen. Die Grün-Weißen betrieben jedoch einen riesigen Chancenwucher, längst hätte es 0:4 oder sogar noch höher stehen können, aber zumindest auf der Anzeigetafel blieb es somit weiter eng. Was dann geschah, ist wie ein typischer Til Schweiger Film, man kann das Ende quasi voraussagen. Die erfahrene Riege in unseren Reihen erwirkte eine Systemumstellung - mit Erfolg! Schätzungsweise 30 Sekunden, nachdem man auf eine Dreierkette stellte und Ingo von der IV auf die 10 zog, war er es der einen genialen Ball auf Willi spielte, welcher eiskalt abschloss und so seinen starken Lauf weiter fortsetzt (86.). So bestrafte Gage die Liegauer Nachlässigkeit gemäß der Fußballerweisheit “Machst du keinen, kriegst du einen“, denn nachfolgend passierte nichts mehr. Unter dem Strich steht eine sehr schwache Partie, allerdings auch ein guter und sauberer Geist, da man sich nicht aufgegeben und zumindest eine kleine Reaktion gezeigt hatte. Dieses Erfolgserlebnis gilt es mitzunehmen, da man erstens trotz mäßiger Leistung einen Punkt mitnehmen konnte und zweitens am kommenden Samstag mit dem Stadtderby gegen die Zweitvertretung des FSV Bretnig-Hauswalde das große Prestigeduell zur Bretniger Kirmes ansteht.
Gagscher Reserve startet furiose Aufholjagd und wird zu XXL-Comebackern
Bei bestem Fußballwetter ging es für unsere Zweete auf Reisen nach Reichenbach. Vor der gastgebenden Haselbacher Mannschaft war man allerdings gewarnt, gab es dort zuletzt nichts zu holen. Schon vor dem Anstoß verletzte sich Capo Winkler an der Leiste und fiel somit aus. Doch als das Spiel begann schienen die Ansagen vom Trainergespann völlig verpufft zu sein. Ideenlos und zweikampfschwach überließen unsere Jungs dem Gastgeber das Spielgeschehen. Ein Wunder und Häupls Rettungstaten sorgten dafür, dass es zur Halbzeit nur 0:3 aus unserer Sicht stand. Beim Pausengetränk musste Trainer Haack die richtigen Worte gefunden haben. Mit Biss und Willen agierte nun unsere U 23 in Durchgang zwei. Folglich besorgte Willi Karsch das 1:3 (51.). Nun schien die Heimmannschaft völlig von der Rolle. Als dann Trepte nach feiner Karsch- Vorlage den Anschluss herstellte, wurde aus der vagen Hoffnung Gewissheit - hier geht noch was. Tatsächlich knallte Willi den Ball unhaltbar nach Tommys Freistoß in die Maschen. Kurze Spielertraube beim Jubel und weiter ging's nach vorn. Dann die schlimmste Szene des Nachmittages. Bank läuft in einen hohen Ball hinein und knallt mit dem Torhüter zusammen. Dieser verletzte sich dabei schwer am Knie und musste raus. Der Schock stand beiden Mannschaften im Gesicht. Gute Besserung und einen schnellen Heilungsprozess wünschen wir Eric RauprichðŸ€ðŸ’ª. Dann wurde noch etwas Fußball gespielt. Das I-Tüpfelchen der Aufholjagd besorgte Kapitän Bank, als er nach einer Ecke nachsetzte und den Siegtreffer markierte. In der Nachspielzeit musste der starke Häupl noch einmal alles riskieren und hielt den Sieg fest.
Fazit: ein nicht mehr für möglich gehaltener Sinneswandel beschert uns die ersten drei Punkte. Das nächste Mal bitte nicht mehr so spannend machen. Diese Woche Samstag kommt 12:45 Uhr die Zweitvertretung der SpG Lomnitz/Großnaundorf ins Rödertal. Da heißt es wieder, von Anfang an die Konzentration hochzuhalten und die Herzen der Zuschauer zu schonen. (Bericht: Alexander Winkler)
Traumtorfestival der „Zweeeten“ gegen Arnsdorf
Bei unserer “Zweeeten†stand vorletzte Woche Samstag das Duell gegen den Tabellennachbarn aus Arnsdorf an. Für unsere Jungs galt es, nicht nur die Ungeschlagenserie von nunmehr sechs Spielen auszubauen, sondern auch in der Tabelle weiter oben ranzurücken. In der Anfangsphase neutralisierten sich beide Teams jedoch zunächst, bis die Gagscher Reserve das erste Mal mit einem geradlinigen Angriff direkt über drei Stationen vor das Tor kam und Eric “Hexe†cool blieb und zum 1:0 einschob (13.). Nur fünf Minuten später war es dann Tommy, der zauberte. Sein Volleyschuss aus dem Lauf schlug wunderschön im rechten Toreck ein (18.). Jetzt schien alles zu klappen, denn Hexe, der Mann für die Traumtore, setzte aus rund 40m zu einer Art Schussflanke an, welche ebenfalls im Netz zappelte (31.). So führte man in einem sehr chancenarmen Spiel zur Halbzeit 3:0, besonders durch eine bestechende Effektivität. Der zu erwartende Ansturm der Gäste vom Karswald erlosch jedoch ganz früh in der zweiten Hälfte, als Pauls Ecke mit Schnitt von der linken Seite durchrutschte und John den Ball final über die Linie drücken konnte (47.). In der Folge versuchte Arnsdorf weiterhin deutlich höher anzulaufen, allerdings konnten unsere Jungs dem Druck lange standhalten und wurden selbst vor allem immer wieder durch die Ecken von beiden Seiten gefährlich. Letztendlich ließ man nichts mehr anbrennen und setzt so ein weiteres Ausrufezeichen in der Tabelle.























































